Mit dem Start des neuen Schuljahres wurde in Munderfing ein wesentlicher Meilenstein eines der größten kommunalen Bauvorhaben der vergangenen Jahrzehnte erreicht. Nach mehr als sieben Jahren intensiver Planungs- und Vorbereitungsarbeit konnte die erste Etappe des Schulbauprojekts erfolgreich in Betrieb genommen werden.
Der Neubau der Volksschule sowie die umfassende Generalsanierung der Mittelschule schaffen künftig gemeinsam ein modernes Schulzentrum für die Gemeinde. Rund 50 Jahre nach der Errichtung der damaligen Hauptschule wird damit ein bedeutender Schritt zur langfristigen Sicherung und Weiterentwicklung des Bildungsstandortes Munderfing gesetzt.
Bereits nach nur einem Jahr Bauzeit konnte der neue Gebäudeteil rechtzeitig zum Schulbeginn fertiggestellt werden. Mit der Inbetriebnahme des Neubaus wurde ein wichtiger Meilenstein erreicht: Seit 14. September sind die Schülerinnen und Schüler der Mittelschule vorübergehend in den Neubau übersiedelt. Dadurch entstehen die notwendigen Voraussetzungen, um die zweite Bauetappe, die umfassende Sanierung des Bestandsgebäudes der Mittelschule, im kommenden Jahr mit voller Intensität umzusetzen. Das Projekt stellt eine nachhaltige Investition in die Bildungsinfrastruktur der Gemeinde dar und schafft optimale Lern- und Arbeitsbedingungen für kommende Generationen. Zusätzliche Freiklassen im Bereich des viergeschossigen Zubaus ermöglichen künftig einen erweiterten Unterricht im Freien. Ein eigener Eingang verbessert zudem die Erschließung des neuen Sportclusters und bietet auch Vereinen eine zeitgemäße Nutzungsmöglichkeit. Gleichzeitig wurden die Parkplätze sowie die Zufahrt im westlichen Bereich des Schulareals vollständig neu gestaltet.
Geplant wurde das Projekt von der STÖGMÜLLER ARCHITEKTEN ZT GmbH aus Linz. Die Umsetzung erfolgt durch den Generalübernehmer Real-Treuhand Bau- und Facilitymanagement GmbH.
Die vollständige Fertigstellung des Schulzentrums ist für Herbst 2027 vorgesehen.
„Mit dem neuen Schulzentrum entsteht in Munderfing ein moderner Bildungsort, der Schülerinnen und Schülern ebenso wie Pädagoginnen und Pädagogen beste Rahmenbedingungen bietet. Dass nun die erste große Etappe abgeschlossen ist, ist ein wichtiger Schritt auf diesem Weg. Investitionen in unsere Schulen sind Investitionen in die Zukunft unserer Kinder und zugleich in die Lebensqualität einer Gemeinde. Es freut mich daher besonders, dass hier mit viel Weitblick ein Schulstandort geschaffen wird, der den Anforderungen von heute gerecht wird und auch für kommende Generationen bestens aufgestellt ist“, betont Landeshauptmann-Stellvertreterin und Bildungslandesrätin Christine Haberlander.
Foto: v.l.n.r.: Klaus Mühlbacher, SQM Eva Panholzer MA, Michaela Erkner, Sigrid Probst, LH-Stv. Mag. Christine Haberlandner, Bgm Martin Voggenberger, DI Jörg Stögmüller
Foto: Norbert Stangl



